Archiv für September 2010

pi vs „Mitbürgerin“

Auf einer Skala von eins bis zehn:

Wie Scheisse ist Deutschland?

9/11

remember
remember 9/11

Das Fanal
Von Matthias Küntzel

„Es wird das Aussprechen von Erkenntnissen sabotiert…“
Der 11. September und die Linke. Von Matthias Küntzel

Dschihad und Werwolf
Die Zerstörung des World Trade Center und der barbarische Untergang der bürgerlichen Gesellschaft. Von Initiative Sozialistisches Forum

Hamburger Querfronten

Das Diskussionsangebot der Hamburger NPD an die antizionistischen und antiamerikanischen Linken aus der B5 wurde großmäulig ausgeschlagen. Andere, ebenso unsympathische, Linke arbeiten jedoch fleißig an einer anderen Querfront bei der keine historische Feindschaft im Wege steht.
Unter dem Banner des Antimilitarismus wird am 22. September ein Vortrag gegen die Westlichen Kriegsvorbereitungen gegen den Iran veranstaltet werden mit Niema Movassat, dessen einziger Maßstab das Völkerrecht ist, womit er sich in der Linkspartei ja in guter Gesellschaft befindet.
Ohne den Inhalt der Veranstaltung kennen zu können ist durch den Ankündigungstext schon klar worum es geht.
Im gerede von „deutschen Medien und neokonservative PolitikerInnen, die einen zweiten, „atomaren Holocaust“ durch den „gefährlichsten Politiker der Welt“ (BILD) herbeiphantasieren“ wird der Antisemitismus, Antiamerikanismus, der staatliche Islamismus und somit die direkte Bedrohung für Israel und alle freiheitsliebenden Menschen im Nahen Osten schlicht geleugnet. Sind Militärparaden mit Plakaten auf denen steht „Down with USA“ und „Down with Esrail“ keine Kriegstreiberei? Doch die völkerverliebten Linken werden dafür eine passable Erklärung finden.
Es ist erstaunlich wie selbstverständlich sich [’solid] auf das Völkerrecht berufen und damit das durch und durch reaktionäre islamistische Regime schützen und kaum ein Wort verlieren über die aufständischen im Iran die Versuchen sich von diesem größten Elend zu befreien. Die Proteste im Iran tauchen nur auf als legitimation für Sanktionen durch den Westen.
Aber auch eine Unterstützung der Protestbewegung ist wahrscheinlich nicht mit dem Völkerrecht zu vereinbaren, und die Iraner müssen wahrscheinlich selber entscheiden wie sie leben wollen. So ist der Stand der internationalen Solidarität heutzutage.
Dem Westen wird neben „neoimperialismus“ und wirtschaftlichen Interessen einfach „Islamophobie“ unterstellt, womit den Warnern vor einem antimuslimischen Rassismus sicherlich keinen Gefallen getan wird. Denn das auf den Vorwurf des Antisemitismus ohne zu zögern mit Islamophobie geantwortet wird bestätigt die These der GegnerInnen dieses Begriffes, dass dieser nichts als ein antiemanzipatorischer Kampfbegriff ist.
Als Fazit bleibt nur zu sagen: Bei solchen Linken, braucht es keine Rechten mehr.