antisemitische Internationale Sektion Hamburg

„Im Vereinigten Königreich“, so heißt es im Artikel beispielsweise, „erreichte die der britischen Presse zufolge ‚größte Studentenbewegung seit 20 Jahren’, die aus Protest gegen den Krieg 34 Universitäten besetzt hatte, dass an einigen Universitäten Produkte aus israelischen Kolonien boykottiert werden“. In Südafrika und Australien hätten sich die Hafenarbeiter im Februar geweigert, israelische Schiffe zu entladen; die südafrikanische Hafenarbeitergewerkschaft habe darüber hinaus zum Boykott israelischer Waren aufgerufen und von der Regierung gefordert, die ökonomischen und politischen Beziehungen zu Israel abzubrechen. In Norwegen, so Wild, „begannen die Gewerkschaften bereits im Januar mit einer Kampagne zum Abzug aller staatlichen Investitionen aus Israel“. In Frankreich sei „die kollektive Begehung von Supermärkten zwecks Entfernung israelischer Waren aus den Regalen“ eine „beliebte Aktion“. Die israelische Presse habe gemeldet, dass der Verkauf israelischer Waren infolge der Boykotte um 21 Prozent zurückgegangen ist. „Als direkte Reaktion auf den Krieg gegen Gaza“, schreibt Wild, „brach vor allem im Vereinigten Königreich und den skandinavischen Ländern der Verkauf israelischer Waren ein“. Und so weiter und so fort.

Und in Hamburg haben wahnsinnige Antiimperialistische Schläger die Vorführung eines Filmes verhindert, weil er über und nicht gegen Israel war und zu nah an ihrer Homebase vorgeführt werden sollte.
Glücklicherweise ist die Sektion Hamburg nicht sehr groß und ihre wirkmächtigkeit arg begrenzt.

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17 Antworten auf „antisemitische Internationale Sektion Hamburg“


  1. 1 Bert 29. Oktober 2009 um 10:32 Uhr

    Schläger! Wie schrecklich! Gewalt für politiche Zwecke lehnst du ja ab, ne? :-D

  2. 2 phex 29. Oktober 2009 um 19:18 Uhr

    nene, Schläger sind okay, aber antiimperialistische Schläger!?!?!?! echt jetzt!!!

  3. 3 Horst 30. Oktober 2009 um 1:20 Uhr

    Und wo genau entnimmst Du, dass der Film verhindert werden sollte, „weil er über und nicht gegen Israel war“?

  4. 4 phex 30. Oktober 2009 um 1:40 Uhr

    ???
    worauf willst du hinaus?

  5. 5 Horst 30. Oktober 2009 um 14:25 Uhr

    Die Frage hat keinen doppelten Boden – Du schreibst das und ich frage nur, wo genau Du diese Intention entnimmst. Oder unterstellst Du das einfach?

  6. 6 Bert 30. Oktober 2009 um 16:23 Uhr

    Achso es geht nicht um die Schläge, sondern um den Antiimperialismus, sag das doch…aber wieso sollen die Wahnsinnigen die Antiimperialisten gewesen sein und nicht die Filmvorführer. Ich meine mal im Ernst: Wer steht kurz vor den 10er Jahren dieses Jahrtausends denn noch auf den Judenstaat außer ein paar altmodische Antideutsche! :-D

  7. 7 phex 31. Oktober 2009 um 11:49 Uhr

    in dem Flyer welcher dort verteilt wurde haben die Blockierer selber geschrieben, dass „warum Israel“ für sie ein „zionistischer Propagandafilm“ ist. Warum sollten sie den Film denn bitte sonst verhindert haben?

    und @ Bert: das wahnsinnig ist halt eine genauere Beschreibung von den Leuten welche einem da gegenüberstanden. Es waren nicht einfach Antiimperialisten, sondern wahnsinnige Antiimperialisten.

  8. 8 Horst 31. Oktober 2009 um 15:41 Uhr

    Vielen Dank für die feingeistige Unterscheidung von ‚wahnsinnigen‘ und ‚normalen‘ Antiimperialisten.

    „Warum sollten sie den Film denn bitte sonst verhindert haben?“ – Vielleicht nicht des Filmes wegen, sondern wegen der Leute, die ihn zeigen wollten? Dass Antiimps keine Antideutschen mögen, muss man doch wirklich nicht skandalisieren.
    Zumal sie angeblich ja auch als „Linksfaschisten“ tituliert wurden – Extremismus der Mitte, ick hör dir trapsen…

  9. 9 schlussmitlustig 31. Oktober 2009 um 15:46 Uhr

    Leute gehts noch? Hier wird von Antisemit_innen (und ja, nichts anderes sind die Menschen um die B5 und SoL) mit Aggressivität und Gewalt ein Film eines antifaschistischen Resistancekämpfers verhindert, weil er ihnen nicht ins Weltbild passt! Wer den Film kennt, weiß übrigens, dass es sich dabei keinesfalls um einen „zionistischen Propagandafilm“ handelt.
    Und ihr diskutiert noch darüber, was denn nun legitim ist und streitet euch über Begrifflichkeiten?

  10. 10 phex 31. Oktober 2009 um 17:04 Uhr

    ja, ist eine peinliche diskussion hier. und boring dazu.
    Und dass Antiimps keine Antideutschen mögen wird auch nirgends skandalisiert.

  11. 11 Horst 31. Oktober 2009 um 19:39 Uhr

    „Und ihr diskutiert noch darüber, was denn nun legitim ist und streitet euch über Begrifflichkeiten?“

    Du nicht? Gute Besserung! ;)

  12. 12 schlussmitlustig 31. Oktober 2009 um 22:24 Uhr

    ich wüsste nicht, wo dieser konkrete Fall noch Spielraum für allzu große Diskussionen lässt!

  13. 13 deppen 04. November 2009 um 20:14 Uhr

    Füttert nicht die Trolls.

    Für die SoL war das Ganze ein riesiges Eigentor. In der Flora sind sie einen Tag später rausgeflogen…

  14. 14 mané 17. November 2009 um 8:47 Uhr

    auf einem fakeblog verbreiten jetzt irgendwelche idioten ihre traktate. ein schönes mash-up von anti-antideutschen texten. http://kritikmaximierung.blog.de/

    was sind denn das für leute? und die noch viel bessere frage, gehts denen noch gut?

  15. 15 phex 17. November 2009 um 12:56 Uhr

    hat der blog also schon die Runde gemacht… sind natürlich die gleichen Spinner welche den Film verhindert haben. Und würde es ihnen gut gehen hätten sie evtl besseres zu tun also so‘n müll, der kram taugt ja nicht mal als Kommunikationsguerilla.

  16. 16 petra 24. November 2009 um 12:53 Uhr

    Ich bin mittlerweile ziemlich besorgt über diese Zustände. Ernsthaft zu thematisieren wäre in dem Zusammenhang der Notwendigkeit der unbedingten Israelsolidarität aber darüber hinaus die zusammenhängende Gefahr der zunehmenden islamisierung der Gesellschaft. Nicht nur der radikale Islamismus stellt meines Erachtens eine große Gefahr für Frieden und Freiheit dar, sondern gerade auch der alltägliche, gesellschaftsfähig gewordene. Dies spiegelt sich doch nicht zuletzt in der weichen Haltung der internationalen Staatengemeinschaft gegenüber der großen Bedrohung unserer israelischen Freunde durch den Iran.

  17. 17 Blickwinkel 25. November 2009 um 3:30 Uhr
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