Archiv für Februar 2009

ALLE antideutschen Gruppen

Phex hat offensichtlich nichts besseres zu tun als eine gute Stunde seines Lebens damit zu verbringen eine Liste mit allen derzeit existierenden und im Internet vertretenen antideutschen Gruppen zu machen. Grund dafür war, dass sich mal wieder der Eindruck aufzwang, dass die antideutsch Szene schonmal besser dastand. Das wollte endlich einmal empirisch untermauert werden. Leider fehlt mir der quantitative Vergleich, aber es geht ja eh mehr um die qualität. Und auch um die Stand es schon besser wie mir scheint. Einreihen in die Front derer welche das „Identitäre“ zum Vorwurf machen möchte ich mich aber nicht. Zumindest nicht so sehr. Ich habe mehr den Eindruck, welchen ich leider nicht durch Beispiele stützen kann, dass die neu Entstehenden Gruppen sich selber nicht mehr wirklich ernst nehmen. Es wird gar nicht versucht zu intervenieren oder ähnliches, sondern sich damit begnügt auf der richtigen Seite zu stehen und ja zu wissen, dass die anderen alle doof sind. Manche nennen dieses vielleicht auch identitär…. naja… warum dieser Post? Dachte mir nur gerade, wenn ich schon so eine blöde Liste mache dann kann ich die auch der interesierten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen und um vervollständigung bitten.

Antideutsche (kommunistische) Gruppen
comité liberté

GWG Köln

Gruppe Sur l´eau

MAD Köln

sinistra! Antagonistische assoziation

Fast Forward Hannover

Kommunistische Gruppe Bochum

TOP B3rlin

Rote Ruhr Uni

ISF Freiburg (mit cá ira Verlag)

Café Critique

Hamburger Studienbibliothek

Antinationale Gruppe Bremen

Gruppe in Gründung Leipzig

Ag no tears for krauts Halle

GWG Detmold

[aae] marburg

Gruppe Morgenthau

Prozionistische Linke

Redaktion Bahamas

Kritikmaximierung Hamburg

Antideutsche Assoziation Dresden

Gruppe emanzipatorischer KommunistInnen

McGuffin Foundation

Salonkommunisten Augsburg

theorie praxis lokal

AG kritische Theorie Nürnberg

ASSOCIAZIONE DELLE TALPE

Kittkritik

Gruppe Slatan Dudow

et2c

Shut Down Köln

Marlene hates germany

Gruppe ISKRA

Gruppe Waffe der Kritik

neocommunistInnen

BAK Shalom

[a:ka] Göttingen

salon des communiste Düsseldorf

Gruppe Gesellschaftskritik

Friends of Israel

Antideutsche Antifa
Antifa Eckernförde

A2K2

AK Antifa Mainz

Antifa saar/Projekt AK

Gruppe B17

Gruppe emancipate

.anita [F]

antifaschistischer Frauenblock Leipzig

Antifa 3D

Antifa[AK]moers

Offene Antifa Recklinghausen

AGEA

Israelsolidarische & Antifaschistische Gruppe

Antifa Essen Z

ela

emanzipative antifaschistiesche Gruppe

Antifa brick to brick

Antifa Mönchengladbach

Antifa L106

venceremos

…nevergoinghome

Antifa AKA nup

AfA Bautzen

Antifaschistische Gruppe Freiberg

Antifaschistische Union Dortmund

Antifa Horgau

Antideutsche Medien
Konkret

Phase2

Jungle World

CEE IEH

Prodomo

Extrablatt

bonjour tristesse

Kritiknetz

Context XXI

decrypt

edit April 2010: hab die Liste mal durchgesehen und die gestrichen wo es stark den Anschein hat, dass es die Gruppen nicht mehr gibt. Und wenn mit welche eingefallen sind, wurden diese hinzugefügt. War aber nur eine. Vollständigkeit kann nicht garantiert werden.

In den Tod geschickt.

Die Deportationen von Juden, Roma und Sinti aus Hamburg 1940 bis 1945

Eine Ausstellung von Linde Apel

im Auftrag der Behörde für Kultur, Sport und Medien, in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

20 Deportationstransporte in den Jahren 1940 bis 1945 prägen heute das Erinnern an den ehemaligen Hannoverschen Bahnhof. Denn mit ihnen wurden 7692 Juden, Roma und Sinti aus Hamburg und Norddeutschland in die Ghettos und Vernichtungslager Ost- und Mitteleuropas verschleppt – für die allermeisten ein Weg in den Tod. In seiner 137-jährigen Geschichte auch als gewöhnlicher Personen- sowie als Auswanderer- und Güterbahnhof genutzt, symbolisiert der im Osten der neu entstehenden HafenCity gelegene Ort die historische Nähe von Normalität und Barbarei wie kaum ein anderer in Hamburg. So sorgten nicht nur nationalsozialistische Überzeugungstäter, sondern auch zahlreiche willfährige Mitarbeiter von Behörden, Institutionen und Privatunternehmen für den reibungslosen Ablauf der Deportationen. Die „Volksgemeinschaft“, die davon in vielerlei Hinsicht profitierte, sah überwiegend weg.

Mit der Ausstellung gedenkt Hamburg der Verfolgung von Juden, Roma und Sinti erstmals gemeinsam. Audio- und Videointerviews, bislang unveröffentlichte Schriftstücke und Fotos, darunter viele aus Privatbesitz, sowie die vollständig präsentierten Deportationslisten geben Opfern, Tätern und den vielen Beteiligten am Massenmord ein bedrückendes Gesicht.

Kunsthaus Hamburg · Klosterwall 15 · 20095 Hamburg
Tel: 040. 33 58 03
Öffnungszeiten: Di-So 11-18 Uhr
Eintrittspreise: 4 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
Führungen für Schulklassen: 20 Euro
Anmeldung für Führungen (Museumsdienst Hamburg): Tel: 040. 428 131-0

Vortragsreihe zur Ausstellung in der Talmud-Tora-Schule, Jüdisches Gemeindezentrum

Donnerstag, 19.02.09, 19 Uhr
Nach Theresienstadt deportiert
Esther Bauer-Jonas im Gespräch mit Herbert Enge

Donnerstag, 26.02.09, 19 Uhr
Die Deportation der deutschen Juden 1941-1945: Pläne, Initiativen, Praxis
Prof. Dr. Michael Wildt: Die Entscheidung zur Deportation der deutschen Juden im Herbst 1941
Dr. Linde Apel: „Hier war doch alles nicht so schlimm.“ Die Hamburger Deportationen aus Sicht der Opfer, Täter und „bystander“

Donnerstag, 05.03.09, 19 Uhr
Die Reaktionen der betroffenen Juden und der nicht-jüdischen deutschen Bevölkerung
Dr. Beate Meyer: „Ihre Evakuierung ist angeordnet“. Reaktionen und Handlungsmöglichkeiten einzelner Juden und der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland
Dr. Frank Bajohr: Vom antijüdischen Konsens zum schlechten Gewissen. Die „Volksgemeinschaft“ und die Deportationen

Donnerstag, 12.03.09, 19 Uhr
Die Verfolgung der Roma und Sinti
Prof. Dr. Wolfgang Wippermann: Wie die Juden? Der Genozid an den Roma und Sinti in Geschichte und Geschichtswissenschaft
Ulrich Prehn: Die Deportationen von Roma und Sinti aus Hamburg. Der Beitrag von Tätern und Tatgehilfen und die Erinnerungen der Opfer

Donnerstag, 19.03.09, 19 Uhr
Nach Auschwitz deportiert
Walter Stanoski Winter im Gespräch mit Karin Guth

Donnerstag, 26.03.09, 19 Uhr
Das Schicksal der Deportierten an den Deportationsorten
Dr. Andrea Löw: Deportierte Juden im Ghetto Litzmannstadt. Lebensbedingungen, Selbstwahrnehmung, Verhalten
Robert Kuwalek: Das Vernichtungslager Belzec im Jahr 1942

Donnerstag, 02.04.09, 19 Uhr
Die Täter
Jürgen Sielemann: Betrachtungen über die Hamburger Hauptverantwortlichen für die Deportationen
Jochen Kuhlmann und Dr. Udo Löhr (Oberstaatsanwälte i.R.) im Gespräch mit Ulf Bollmann (Staatsarchiv Hamburg) über die Aufarbeitung der NS-Verbrechen an den aus Hamburg Deportierten

Montag, 06.04.09, 19 Uhr
Nach Belzec deportiert
Angelika Weiß, ihr Sohn Matthäus Weiß und Karl Heinz Weiß im Gespräch mit Dr. Sabine Bamberger-Stemmann

Donnerstag, 23.04.09, 19 Uhr
Die Deportationen in Historiographie und Erinnerungskultur
Dr. Nicolas Berg: „Der verwaltete Mensch“. H.G. Adlers und die frühe Holocaustforschung
Dr. Harald Schmid: Die Deportationen und die Hamburger Erinnerungskultur nach 1945

Veranstalter der Vortragsreihe:
Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg, in Zusammenarbeit mit Behörde für Kultur, Sport und Medien, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Hamburger Institut für Sozialforschung, Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Jüdische Gemeinde Hamburg, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Rom und Cinti Union

Veranstaltungsort:
Talmud-Tora-Schule – Jüdisches Gemeindezentrum, Grindelhof 30, 20146 Hamburg
Eintritt: frei

Wir bitten, zur Einlasskontrolle Ihren Pass oder Personalausweis zur Verfügung zu halten.

Das Lied zur Krise

Die Band Silbermond, welche ich eigentlich ganz gerne höre, hat ein Lied zur krise geschrieben. Diese Welt wird immer unsicherer und sie verändert sich so schnell, ihr ist die Beständigkeit abhanden gekommen. Und deswegen soll wenigstens die Liebe bleiben und es wird sich zurückgezogen in die sogenannte romantische Zweierbeziehung.
Im Video wird das ganze untermalt von Riot-Szenen und Strassenschlachten von aufgebrachten Autonomen Jugendlichen mit Einheiten der Aufstandsbekämpfung.
Leider kann ich das Original-Video hier nicht einfügen weil die Funktion abgestellt wurde.

Dass diese Welt Veränderung dringend benötigt wenn sie weiter existieren soll und nicht in Gewalt und Terror versinken, kommt wohl nicht in den Sinn. Vielleicht ist ein beharren auf dem Status Quo jedoch auch naheliegender, da eine Bewegung welche mit dieser Form der vergesellschaftung Schluss macht und sie nicht durch eine schlimmere ersetzt so gar nicht in Sicht ist.
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schicke Plakate und Tanspas zu posten ist ja gerade in, deswegen: finde dieses Transpa ganz nett:
Aufklärung vs barbarism
auch wenn die Dialektik von eben dieser dort ein wenig unter den Tisch fällt…