gehts noch?

dass es zur Zeit verboten ist mit einer Israelfahne neben einer Demo für „Frieden“ in Palästina zu stehen ist ja mitlerweile bekannt und man gewöhnt sich ja schnell an solch kleine Schikanen. Doch was in Duisburg abging weil jemand zwei Fahnen des Staates Israel jeweils an seinen Balkon und sein Fenster hing toppt das um einiges. Das der Antizionistische Mob ausrastet ist ja kaum verwunderlich, dass die Polizei dann aber in die Wohnung einbricht um die Fahnen zu entfernen schon mehr. Und dass dann noch 2 Stunden später, als die BewohnerInnen der Wohnung zurückkehrten ein Freund einen Platzverweis für die Wohnung bekommt (Geht das überhaupt? In der Wohnung haben die Bullen doch mal so gar nix zu bestimmen!) weil er auf dem Balkon eine Zigarette geraucht hat und noch „Friedensaktivisten“ anwesend waren und ihn als „Scheißjuden“ beschimpften, hat mich doch gerade ein wenig geschockt. Was geht bei den Bullen eigentlich in den Köpfen vor? Ich meine, nicht dass ich mir die Frage nicht auch schon bei anderen Gelegenheiten gestellt habe, aber zu einer Antwort bin ich bisher noch nicht gekommen.
Finde es auch erstaunlich dass die auf der Demo wahrschienlich mehrheitlich anwesenden „Mitbürger mit migrationshintergrund“ scheinbar in den Augen der Polizei mehr sowas sind wie eine Horde Orks, denen es nicht abverlangt werden kann sich damit zu arrangieren dass es auch Israelsolidarische Leute gibt. Oder hat die Polizei so viel Angst vor gewalttätigen Zusammenstößen? Bei jeder scheiß Antifademo werden diverse Hindertschaften angekart um den gefährlichen schwarzen Block in Schach zu halten…. was würde eigentlich passieren wenn öffentlich zu Gegenaktivitäten zu solchen aufmärschen mobilisiert würde?
[source]

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email

4 Antworten auf „gehts noch?“


  1. 1 kuchen 14. Januar 2009 um 1:51 Uhr

    In meiner Krawallantideutschen Phase hätt ich wohl gesagt, dass die Bullen halt auch nur (oder gerade) Scheißdeutsche sind und für mich wär alles erklärt gewesen.
    Heute würd ich sagen, die Bullen sind halt Scheißdeutsche, was aber nicht notwendig deren Verhalten erklärt. :D

  2. 2 nkotb 14. Januar 2009 um 2:09 Uhr

    vielleicht das neue deeskalationskonzept der polizei?

  3. 3 abc 14. Januar 2009 um 2:46 Uhr

    Auch in Hamburg war die Polizei bei den bisherigen Kundgebungen und Demos gegen den Krieg in Gaza nicht besonders zahlreich vertreten. Auch schritt sie bei Straftaten der Teilnehmer_innen (Vermummung, Hakenkreuz auf Schild) nicht ein.

    Interessant wird diesbezüglich der kommende Sonnabend (17.01.) mit einer angemeldeten Demo eines breiten Bündnisses von Kriegs-Gegner_innen (wahrscheinlich wieder mehrere 1000 Leute) und der Kundgebung der Israel-Solidarischen:

    14:00 – „GAZA: Hamburg steht auf“ – Demo vom Hachmannplatz (HBF) zum Gänsemarkt. Aufruferkreis: AG Palästina von attac Hamburg, Hamburger Forum e.V., Deutsch-Palästinensischer Frauenverein e.V. Regionalgruppe Hamburg, Flüchtlingsrat Hamburg e.V., Palästinensische Vereinigung e.V., Schura – Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V.
    http://freenet-homepage.de/hamburgerforum/90117_Aufruf.pdf

    18:00 – „Hamburg für Israel! Stoppt den Terror der Hamas.“ am Ida-Ehre-Platz.
    http://hamburgfuerisrael.wordpress.com/

  1. 1 Verteidigt Israel! Trackback am 02. Juli 2009 um 19:16 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.