Archiv für November 2008

Stop the Bomb II

Morgen (Donnerstag, 27.11.2008) findet in Hamburg ein Seminar der Deutsch-Iranischen Handelskammer zum Thema “Iran Sanktion – Praktische Auswirkungen für deutsche Unternehmen“ statt, bei dem darüber beraten werden kann, wie trotz kommender Sanktionen noch Handel mit dem islamistisch-fundamentalistischen Regime getrieben werden kann. Dagegen hat sich spontaner Protest entwickelt.

Treffen zu den Protestaktionen ist morgen, um 8.30, Raboisen 28, in der Hamburger Innenstadt.

[via]

schon ein bischen unangenehm, dass dort sogar ausdrücklich Politikberatung betrieben wird (Die Kampagne STOP THE BOMB setzt sich für auch unilaterale deutsche Sanktionen gegen die Islamische Republik Iran ein.), aber denke dennoch dass Protest dort mehr als Angebracht ist.

Auf der Homepage von Matthias Küntzel gibt es auch noch einen Text zum Seminar:

Während Amerika sein Sanktionsregime gegen den Iran weiter verschärft, um den Griff zur Bombe zu vereiteln, versammeln sich am Donnerstag dieser Woche die Widersacher dieser Politik, um zu beraten, wie der „Erfolg im Irangeschäft“ weiter gesteigert werden kann.

Veranstalter des Seminars mit dem Titel „Iran-Sanktionen – Praktische Auswirkungen für deutsche Unternehmen“ ist die in Hamburg ansässige „Deutsch-Iranische Handelskammer e.V.“. Sie wurde 1936 in Berlin gegründet und setzte 1952 ihren Betrieb mit einem weitgehend identischen Personal in Hamburg fort. Bis heute arbeitet die Handelskammer mit der iranischen Saderat Bank zusammen – einer Bank die die USA bereits im September 2006 wegen ihrer engen Beziehungen zu terroristischen Gruppen wie Hisbollah, Hamas und Islamischem Djihad auf die Schwarze Liste setzten.

„Auch in schwierigeren Zeiten“, heißt es in der Veranstaltungsankündigung, wolle die Kammer deutsche Firmen „bei der Marktbearbeitung im Iran unterstützen. … Wir würden uns freuen, wenn wir so zu Ihrem Erfolg im Irangeschäft beitragen könnten.“

NACHTRAG:
In der Jerusalem Post ist ein Artikel zu dem Seminar erschienen wo auch kurz die Proteste erwähnt werden. Hätte ich nicht verschlafen und wäre Pünktlich gewesen, dann wäre ich auch in
der JP erwähnt worden…. mist.
[>der Artikel<]

Stop the Bomb

2 Interessante Veranstaltungshinweise in Hamburg-City:

Am nächsten Wochenende, den 22. und 23. November, gibt es im Abaton die Möglichkeit den Film Shoa, von Claude Lanzmann, in gänze (9 Stunden) zu sehen. Das Hamburger Institut für Sozialforschung begleitet die Vorführung.
Ausserdem wird dieses am folgenden Tag eine Diskussionsveranstaltung durchführen zur Rezeption des Films und seiner Bedeutung hinsichtlich der deutschen Erinnerungskultur.

Shoah
von Claude Lanzmann (Dokumentarfilm)
Frankreich 1985, beide Teile zus. 566 Min., O.m.U., empf. ab 14
Teil I – 22.11. um 13.00, 274 Min.
Teil II – 23.11. um 11.00, 292 Min.

„Shoah“ – wiedergesehen
24. November 2008, 20 Uhr
im Hamburger Institut für Sozialforschung, Mittelweg 36
mit Stefanie Schüler-Springorum, Jan Philipp Reemtsma und Michael Wildt
Moderation: Martin Bauer
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stop the bomb
Buchvorstellung und Diskussion
Das iranische Regime, seine europäischen Förderer und die Bedrohung Israels
mit Stephan Grigat, (Café Critique – Stop the Bomb Österreich)
Dienstag 25. November 2008, 19.30
im Golden Pudel Salon
Am St. Pauli Fischmarkt 27
Veranstaltet von der Hamburger Studienbibliothek

Auf'‘m Dom gewesen.

Luftgewehr geschossen.
Trefferquote:
100%

Freitag?

Egotronic!
DANCE!
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Aus „Kritische Reflektionen zum Klimacamp08 in HH“ auf Indymedia:

Das von dieser „Oberschicht“ [die „Intelektuelle Bürokratie“, Phex] für mehrere tausend Euro organisierte Zirkuszelt stand nicht nur unbenutzt rum. Nein: Auf einmal rollte für diesen Unfug eine „Caterpillar“ Baumaschine auf dem Camp durch dieGegend. Der Konzern demoliert für das israelische Militär palästinensische Häuser in Siedlungsgebieten. Was könnte mehr für die Unfähigkeit zur Selbstorganisation zeugen? Und doch waren es jene, die auf dem Camp diskursiv „das Sagen“ hatten.

so siehts aus! :D

Unbekannte Verwüsten Friedhof

Bei Phex wird nur weiter aus Tageszeitungen geklaut…

Anders liegt der Fall bei Grabschändungen am Wochenende auf dem Öjendorfer Friedhof. Auf dem muslimischen Teil des Gräberfeldes wurden 17 Grabsteine umgeworfen oder mit Davidsternen und religiös beleidigenden Parolen beschmiert. Darüber hinaus spannten die Täter über mehrere Grabsteine ein Leinentuch, auf das ein großes Hakenkreuz gemalt war.

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was soll uns das nun sagen? Alles Juden-Nazi-Moslems? oder Nazis gegen Juden und Moslems? Oder Juden gegen Moslems weil die sind Nazis?
ein muslimischer Friedhof
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