Anarchismus vs. Marxismus

Brüder im Geiste?

Die Sozialismuskonzepte von Bakunin und Marx im vergleich:

Gemeinsamkeiten, Unvereinbarkeiten, Bilanz, gesellschaftliche Perspektive u. neue Konzepte.

Diskussion mit Günther Scharmberg (FAU hamburg), Roger Behrens (Sozialwissenschaftler/ u.a. Veröffentlichungen zur „Kritischen Theorie“), N.N. (MASCH/DKP) und Jürgen Mümken (Sozialwissenschaftler, u.a. Veröffentlichungen zum „Postanarchismus“), Moderation: Justus Schwerdtfeger (Libertäre Harburg)

Aus den Ideen der Aufklärung, verbunden mit den sich verstärkenden radikalen Strömungen des revolutionären Liberalismus seit der französischen Revolution von 1789 und verschiedenen frühsozialistischen Ansätzen, entwickelten sich die Vorstellungen des modernen Anarchismus. Etwa zeitgleich mit den kommunistischen Ideen von Weitling und Marx und zunehmend in gegenseitiger Abgrenzung voneinander. Die politischen Differenzen zwischen Kommunisten und Anarchisten führten zu historisch konfliktträchtigen Situationen in der Arbeiterbewegung und der politischen Linken insgesamt; Auseinandersetzungen, die bis in die Gegenwart andauern.

Am 5. September um 19.30, im „Alles wird schön“, Friedrich-Naumann-Str. 27 (5. Min. von S-Bahn Heimfeld).

Eine Veranstaltung der Libertären Harburg, mit Unterstützung des Arbeitskreis Weltrevolution.

Hört sich ganz interessant an. Denke auch, dass es bei der Besetzung nicht darin endet sich gegenseitig die Historischen Fehler vorzuwerfen. Nicht dass solche nicht auch diskutiert werden sollten, aber meistens bleibts ja bei platten vorwürfen stehen.
Also, da kann mensch ruhig mal den Sprung über die Elbe wagen denke ich.

Ich hoffe aber mal, dass es nicht wirklich primär beim Anarchismus um das Sozialismuskonzept von Bakunin geht. Denn den kollelktivistischen Anarchismus (z.B. die Beibehaltung der Lohnarbeit durch die Einführung einer Zettelwirtschaft) wurde auch schon durch Kropotkin und den kommunistischen Anarchismus kritisiert.

Es sei auch noch auf folgenden wie ich finde ganz lesenswerten Text hingewiesen:
Paul Pop – Rote-Schwarze Flitterwochen: Marx und Kropotkin für das 21.Jahrhundert

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2 Antworten auf „Anarchismus vs. Marxismus“


  1. 1 aergernis 14. September 2008 um 12:58 Uhr

    weißt du obs ne aufzeichnung von der veranstaltung gab?

  2. 2 posiputt 16. September 2008 um 10:05 Uhr

    aergernis: es gibt einen mitschnitt, der irgendwann demnaechst (oktober wurde mir gesagt) im fsk zu hoeren sein wird. ich wollte mal gucken, ob man den mitschnitt auch ueber bt verteilen kann, fands naemlich sehr interessant (auch wenn ein gewisser schlammschlacht-faktor dabei war und die verteilung von anarchisten zu marxisten ziemlich ungleich war (ein offizieller und ein inoffizieller von der kpd und drei anarchisten))

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