Archiv für März 2008

Udo Lindenberg ist Helge Schneider!!

Hetzjagd auf Emos in Mexiko

Mexiko: Jagd auf “schwule” Emos

Querétaro (queer.de) – In der mexikanischen Stadt Querétaro hat es bereits am letzten Freitag eine Hetzjagd auf jugendliche Emo-Fans gegeben. Laut verschiedenen Berichten haben bis zu 1.000 Fans anderer Jugendkulturen den öffentlichen Treffpunkt der örtlichen Emo-Szene gestürmt und vier Personen verletzt. 28 Personen wurden festgenommen, darunter 22 Minderjährige. Die Meute bestand der Zeitung “La Crónica de Hoy” zufolge vor allem aus Heavy-Metall-Fans, aber auch aus Skatern, Punks und Alternative-Hörern.

Die Regierung äußerte dem Bericht zufolge Besorgnis, da Fans anderer Musikrichtungen immer wieder im Internet zu Angriffen auf Emos aufrufen. Diese seien schwul und würfen ein schlechtes Image auf Mexiko und die Jugend des Landes. Von dem Hass auf Emos zeugt das Blog “Movimiento Anti Emosexual”, dass neben Videos der Randale ganze Hasstiraden gegen Emo-Boys bietet. Auch Emo-feindliche Songs stehen zum Download bereit.

In den letzten Jahren hat sich die Emo-Bewegung mit ihrem eigenen Kleidungsstil rasant auf der Welt verbreitet, wobei vor allem der Style mehr übergreifenden Einfluss hat als die offiziell als Emo abgestempelte Musik. Die dem Indie- und Alternative-Bereich verwandte Szene gilt dabei gegenüber Schwulen und Lesben als aufgeschlossen, viele Teenager erleben heute eher dort ihr Coming-out als in der schwulen Szene. Davon zeugt auch das homoerotische Blog “The Fall Out Boys”, benannt nach der Gruppe Fall Out Boy, einer der bekanntesten Vertreter des eher kommerziellen Arms des Genres. Deren Bassist und Songschreiber gilt seit langem als mindestens bisexuell. (nb)

Links zum Thema:
Video des Vorfalls bei Youtube
Mexikanisches Anti-Emo Blog
Homoerotisches Blog ‘The Fall Out Boys’

[via nada]

Bahn scheiße! Lübeck Scheiße!

Wie erwähnt ist vom 24. bis zum 29. März der Zug der Erinnerung in Hamburg. Geplant war die Ausstellung bisher am Hauptbahnhof. Aber die Bahn, welche im großen schon alles tut um den Zug der Erinnerung zu sabotieren, macht auch im kleinen Ärger.

Die Bahn kontert: Der Zug sei zu kurzfristig angemeldet worden. Außerdem würde der Betrieb auf dem Hauptbahnhof durch ein blockiertes Gleis zu sehr eingeschränkt. Die Bahn hat nun Altona als Alternative angeboten.

[via mopo]

Und Altona ist eine schlechte Alternative… im Vergleich zum Hauptbahnhof ein Mini-Bahnhof mit viel weniger Publikumsverkehr. Es ist fast schon Erstaunlich wie sich die Bahn gegen den Zug der Erinnerung zur Wehr setzt. Scheinbar ist die Bahn ähnlich wie das ZDF eher oldschool in Sachen Gedenkpolitik.
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Wenn es etwas wie eine Anti-Nazi-Volksgemeinschaft gibt, dann in Lübeck! Der Aufruf des Bündnisses mit dem schönen Namen „Wir können sie stoppen“ hat 10 Sätze, welche sich natürlich auf die bösen Nazis beschränken. Geschichtsverdrehung gibt es natürlich nur bei denen und nicht im oben schon erwähnten Rumgeopfer auf ZDF, wo arme Deutsche vor der bösen Russen fliehen müssen ohne zu erwähnen was dem eigentlich voranging. Und auch nicht bei dem Lübecker Pastor welcher beim letztjährigen Bericht zu der Demo im Schleswig-Holstein Magazin zu Wort kam. Dieser hatte einen Gottestdienst abgehalten gegen die Nazis und im Gedenken an die Opfer von Coventry und (Spannung!) natürlich Lübeck!
Um auf die Volksgemeinschaft zurückzukommen, die Liste der Unterstützerinnen ist dafür um so länger: von der Anarchist Federation, diversen Antifa-Gruppen über Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Lübeck (ACK), Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Andreas und anderem Kirchenkram bis zu SPD und Grünen. Naja… muss mich wohl korrigieren, für die vollendung der Anti-Nazi-Volksgemeinschaft fehlen wohl noch CDU und andere Konservative. Trotzdem ein komischer haufen…
Möchte dennoch meine Unterstützung dafür aussprechen am 29. in Lübeck gegen Nazis und Bürger ein bischen Stunk zu machen und Deutschland den Mittelfinger zu zeigen.
Fuck you krauts!
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thx to kuki für diesen netten Zeitvertreib!

still lost

will nur ein kurzes Lebenszeichen von mir geben. Bin gerade anderweitig ein wenig eingespannt und meine Freizeit wird ansonsten immernoch zum Teil von Lost eingenommen…

Bei Riotpropaganda gibts dafür interessantes zu lesen zur Empörung über die Aussage des Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde in Düsseldorf, Michael Szentei-Heise:

“Für mich hat es den Anschein, als ob es den heutigen Verantwortlichen im Nachhinein leid tut, Kleinkinder damals kostenlos in den Tod befördert zu haben”, sagte Szentei-Heise zu SPIEGEL ONLINE – in Anspielung darauf, dass Erwachsene damals für die eigene Deportation ein Ticket der Reichsbahn lösen mussten, Kinder unter sechs Jahren jedoch kostenlos fuhren.

Der Zug der Erinnerung, das Verhalten der Bahn gegenüber dem Verein der diesen Organisiert war der Grund für die obige Aussage, ist vom 24. bis 29. März in Hamburg im Hauptbahnhof zu sehen.
Zug der Erinnerung

Beim Tegan and Sara Konzert war ich aber dann doch und hat sich gelohnt, war sehr schön!

PS: Staffel 2 nun auch durch. Und ich frage mich ob die Statisten immer die selben sind, oder ob es doch mehr als … 46?… weiss gerade nicht wie viele Leute da nun im Camp wohnen… menschen am Strand gibt.