just blogging

endlich geht blogsport wieder und ich kann bloggen!!!! Ich hoffe das wird nicht wie am ende bei myblog, das ständig kein zugriff möglich ist und so!

nun, viel zu bloggen habe ich auch nicht, nur kleinkram.

Ich lese gerade ein Buch über Widerstand und Exil deutscher Anarchosyndikalisten im NS. Der Widerstand war nach dem Buch wohl nicht sehr gross. Die FAUD war zum ende hin eh schon ziemlich zusammengeschrumpft und ihr Widerstand gegen die Nazis bestand wohl hauptsächlich daraus die Strukturen halbwegs aufrecht zu erhalten, was auch schon schwer und gefährlich genug war.
Zeitung der FAUD
Naja, und die Exilanten hatten scheinbar andere Sorgen. Sie gaben ab 1934 eine Zeitung heraus, und der Titel der ersten Nummer war „Das Deutschtum im Ausland. Blätter zur Pflege deutscher Art“. Ich kann mir da beim besten Willen nichts gutes drunter vorstellen!
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ansonsten ist am Samstag dem 1. September in dem Kaff Rieseby eine Antifademo. Die Naziszene fühlt sich dort scheinbar recht wohl und wächst und gedeiht und dann kann mensch mal ein bischen die Dörfliche Antifa supporten. Der Aufruf ist boring (die fangen an damit dass ihr Dorf ja so schön wäre ohne die Nazis! *g* Und es bleibt auch dabei dass nur immer nazis böse böse sind) und auf dem konzi spielt Holger Burnern („Ich bin gegen jeden Nationalismus und vor allem gegen den Zionismus.“), aber ich finde das dennoch ganz unterstützenswert.
auf auf zum Kampf
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Und dann sei hier noch kurz auf den Kongress des …ums ganze! Bündnisses im Dezember hingewiesen. Ich finde die in ihrem tun ja eher bedenklich, aber eine Diskussion zwischen (Post-)Operaismus und Wertkritik mit durchaus interessanten Leuten stelle ich mir schon spannend vor.
Obwohl die …ums ganze! Leute ihr Verhältnis zu beiden Theorieströmungen klar zu haben scheinen. Ins Flugblatt kommt die Wertkritik, und in der Praxis ist dann alles Revolutionär und überall wird mitgespielt (also etwa operaismus).

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2 Antworten auf “just blogging”


  1. 1 ggg 01. September 2007 um 22:34 Uhr

    „Das Deutschtum im Ausland. Blätter zur Pflege deutscher Art”

    Das war ein Tarntitel für die „Internationale“, die illegal verbreitet wurde.
    Der Name scheint gut gewählt gewesen zu sein… immerhin biste über 70 Jahre später noch drauf reingefallen ;)

  2. 2 rocko 02. September 2007 um 21:27 Uhr

    Ausserdem solltest du, wenn du noch mehr Interesse an dem Thema hast, das Buch „Widerstand an Rhein und Ruhr“ lesen (Findest du bestimmt in der Libertären Bibliothek Hamburg). Dort wirst du auf jeden Fall fündig was Widerstand von (Anarcho-) Syndikalist_innen zur Ns-zeit angeht. Die Genoss_innen waren besonders an aktiver Fluchthilfe beteiligt und haben so Einigen das Leben gerettet.

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