Antifa vs. Antifa

In Magdeburg gab es einen Übergriff von Antifas auf Antifas. Nach der Kundgebung zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz wurden einige Israelsolidarische Antifas von anderen „Antifas“ auf dem Weg zum Bahnhof bedroht und angegriffen.
Nachzulesen hier und hier.

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Von diesem Lied hatte ich heute den halben Tag einen Ohrwurm:

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9 Antworten auf „Antifa vs. Antifa“


  1. 1 riot 29. Januar 2007 um 22:54 Uhr

    wie das klingt, waren das ja leute aus dem äußerst smarten umfeld aus magdeburg, die zum 63. Jahrestag der Bombabierungg Magedburgs ernsthaft Frieden für alle Menschen fordern.

    siehe auch: http://starblog.olifani.eu/?p=979

  2. 2 crull 29. Januar 2007 um 23:43 Uhr

    Wie dämlich muß man denn sein, daß man nicht bloß ein Transparent fehlerhaft beschriftet, sondern dieses auch noch durch die Straßen trägt?
    Warum denn nicht einfach „daß“ oder „dass“ oder meinetwegen auch „dasz“, aber so geht das wirklich nicht. Das wirkt ja wie ein Witz.

  3. 3 phex 29. Januar 2007 um 23:52 Uhr

    autsch… Fehler auf Transparenten sind wirklich immer ein bischen peinlich! Dabei ist das so ein schickes Transpi!!!
    Aber eigentlich finde ich wird Rechtschreibung allgemein überbewertet!
    ebenso Grammatik… :)

    gibt auch nen netten Aufkleber auf dem Steht:
    „<3 Antifa – fuck deutsche Sprache“

  4. 4 bibo 30. Januar 2007 um 10:59 Uhr

    Nicht zu fassen, dass junge Deutsche ihr politisches Leben damit verbringen, sich um eine politisch korrekte Vergangenheitsbewältigung der anderen ach so tollen Deutschen zu sorgen und diese bei jeder Gelegenheit anzumahnen. Dahinter steht wohl das Bedürfnis nach einem echten „Wir-Gefühl“ zwischen den Antifas und den restlichen Deutschen, das letzere „dummerweise“ immerzu mit ihrem politisch inkorrekten Umgang mit der Vergangenheit vergeigen. So geht der Streit unter zwei Sorten von Nationalisten seinen öden Gang.

  5. 5 besserscheitern 30. Januar 2007 um 13:48 Uhr

    @bibo
    „So geht der Streit unter zwei Sorten von Nationalisten seinen öden Gang.“

    Erst schreibst du über mehr oder weniger unbewusste Sehnsüchte, was ja mal nen Gedanken wert wäre, und dann kommst du mit „Nationalisten“. Da zeigt sich denn doch wieder das alte anti-antideutsche Abgehasse, nicht wa?

    (Naa? Wer führt jetzt die Projektiosleistungscharts in dieser Kommentarspalte?)

  6. 6 schnack 30. Januar 2007 um 15:37 Uhr

    Moslem-Hasser sind halt auch nicht immer sicher – selbst in Deutschland :)

  7. 7 phex 30. Januar 2007 um 17:15 Uhr

    tz

  8. 8 ROADMAP: antisemitische Übergriffe in Magdeburg 04. Februar 2007 um 6:07 Uhr

    Aus aktuellem Anlass: antisemitische Übergriffe in Magdeburg
    In Magdeburg fand am 27.01.2007 anlässlich des Jahrestages der Befreiung des Auschwitz-Stammlagers Monowitz durch die Rote Armee eine antifaschistische Kundgebung unter dem Motto „…daß Auschwitz nicht sich wiederhole“ statt. Dazu aufgerufen hatte u.a. das Antifa-Infoportal Magdeburg. Während der Veranstaltung kam es zu verbalen Provokationen und im Anschluss zu gewalttätigen Übergriffen gegen TeilnehmerInnen der Kundgebung. Die TäterInnen stammen aus dem Umfeld der „Autonomen Antifa Magdeburg“ (AAMD), „Gruppe Internationale Solidarität“ (GIS) und der „Frauengruppe Magdeburg“.

    Die AAMD hat ihr Handeln im Nachhinein schriftlich damit gerechtfertigt, dass sie in ihrer „internationalistischen Stadt“ keine „antideutsche Politik“ „dulden“ werde. Darunter fallen offenbar auch Kundgebungen, die sich gegen Antisemitismus wenden und die kritische Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte suchen. Die AAMD hat im selben Text angekündigt, dass sie ein solches Handeln gegen missliebige AntifaschistInnen weiterhin in Betracht zieht.

    Wir fordern die AAMD, GIS und die Frauengruppe zum Rückzug aus sämtlichen antifaschistischen Strukturen auf. Wir verlangen, Drohungen gegen und Angriffe auf unsere GenossInnen in Magdeburg – u.a. das A.I.P. und die Gruppe45 – zu unterlassen. Wir bitten andere Gruppen, jede Kooperation mit der AAMD, GIS und der Frauengruppe einzustellen, von einer Bündnisarbeit mit ihnen abzusehen und sie nicht weiter an der eigenen politischen Arbeit zu beteiligen.

    — ROADMAP-Wegroup im Februar 2007

    weitere Infos: ROADMAP
    http://roadmap.sytes.net/magdeburg.html

  9. 9 Das geprüfte Argument 06. Februar 2007 um 21:43 Uhr

    Hier findet noch eine Debatte dazu statt, die antideutsche Argumentation zerlegt:

    http://aftershow.blogsport.de/2007/02/03/antisemitische-aoebergriffe-in-magdeburg/

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