Antifa

Antifa zum ersten:
Freiheit für KAWEH!
seit der Antifademo in Wandsbek vor zwei Wochen sitzt ein Antifa aus Holland im Knast. Hier der nicht sehr tolle Aufruf.
Do, 2.11.2006 18.30 Uhr Demo ab S-Bahn Sternschanze
19.00 Uhr Kundgebung am Untersuchungsgefängnis in den Wallanlagen

und Antifa die zweite:


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31 Antworten auf „Antifa“


  1. 1 uri geller 02. November 2006 um 21:21 Uhr
  2. 2 phex 03. November 2006 um 0:37 Uhr

    hm joa…. haut mich nicht vom hocker. Es sei aber noch verwiesen auf diese Veranstaltung:

    Israel – Deutschland – Israel
    Buchvorstellung mit Moshe Zuckermann: „Reflexionen eines Heimatlosen“
    11. November 2006 – 19.30 Uhr
    Universität Hamburg – Philturm Hörsaal D – Von-Melle-Park 6

    http://www.akweb.de/ak_s/ak509/zucker.htm

  3. 3 nada 03. November 2006 um 0:53 Uhr

    „Moshe Zuckermann: “Reflexionen eines Heimatlosen”“
    klingt ganz schön gruselig…
    und dann noch die olle analyse&kritik gang, übel…

  4. 4 Freud N. Haus 03. November 2006 um 1:09 Uhr

    Sehr spannend finde ich seine Aussagen über die Entsorgung der Vergangenheit durch die anti?-/deutsche Linke. Ist Frage acht, oder so („Sie rechnen in ihrem Buch…“) .
    Alle, die über nada hinausgehen und sich auch für Inhalte interessieren, können ja am elften nach Hamburg fahren.

  5. 5 nada 03. November 2006 um 1:24 Uhr

    ups, ich hat schon wieder vergessen das ihr (a&k, gsp oder was auch immer) die inhalte gepachtet habt und euch deswegen mit selbsternannten „adornoschülern“– die ja ein umfassendes inhaltliches verständnis von der weltlage und dem eigenen antizionismus haben – brüsten müszt. naja viel spasz in hh und immer schön im eigenen matsch baden…

  6. 6 Freudigst 03. November 2006 um 15:47 Uhr

    Du magst keine Juden, die sich nicht in den von dir zugedachten Kategorien denken lassen wollen, oder? Dabei sagt Dein Hass auf den nichtzionistischen Israeli mindestens genau so viel über die sich ein „anti“ vor ihrem befindlichen Deutschtum erdreistende Ex-Linke aus, wie Dein Wille, kritische Positionen stumpf auf Schema zu bringen – ich bin weder AK-Leserin, noch GSP. Sondern einfach froh, nicht Du zu sein.
    Und -liebster nada- es geht ja noch nichtmal darum, Inhalte zu bunkern. Es geht lediglich darum, überhaupt welche zu haben.

    Du brauchst die Couch, nicht den Communismus.

  7. 7 nada 03. November 2006 um 16:06 Uhr

    sorry, aber der antizionismus von herren z. hat nichts mit seiner religion zu tun. die instrumentalisierung von herren z. durch solche deutsche linken wie dich aber sehrwohl. und von hass kann hier keine rede sein aber wahrscheinlich brauchst du solche unterstellungen damit ich in einer deiner schubladen verschwinden kann.
    couch ja, aber nur bis zum kommunismus.

  8. 8 bigmouth 03. November 2006 um 17:28 Uhr

    „jude“ ist im innerisraelischen diskurs aber nun wirklich eher ethnisch zu verstehen. ausserdem hat Zuckermann gute argumente für seinen postzionismus

  9. 9 phex 03. November 2006 um 17:39 Uhr

    was sich hier wieder für Leute, bzw. ein Leut, rumtreiben. :)

    ich finde Moshe Zuckermann auch eher einfach unspektakulär. Und das Problem sind eher die Leute die ihn brauchen um weiter Israels abschaffung herbeizusehnen.

    Und ich verstehe auch gar nicht was er mir damit sagen will, „die Antideutschen“ projezieren alles mögliche in Israel hinein. Hätte ich gerne ein paar Beispiele, weil mir ist noch nichts dergleichen aufgefallen.
    Ich persönlich muss von mir ausserdem sagen, dass ich mich herzlich wenig mit Israel beschäftige, sondern mit Antisemiten.
    Und wenn Israel gegen Antisemiten, z.B. die Hizbollah, vorgeht, geht Israel gegen Antismeiten vor, und das befürworte ich. Denn im moment ist die einzige Macht die gegen den international organisierten Antisemitismus vorgehen kann die Staatsmacht. Und um das so festzustellen, braucht es keine „projektionen“.

    Wäre schön wenn die Weltrevolution gegen das Problem in Stellung gehen würde, aber solange sich die „Kommunist_innen“ der Welt lieber mit allem solidarisieren wo „Unterdrückte_r“ draufsteht und auf Antizionismus und Antiamerikanismus voll abfahren, jedoch von einer Kritik des Kapitalismus die es ernst meint nichts wissen wollen… solange brauchts halt die Staatsmacht.

  10. 10 was geht bitte mit euch 03. November 2006 um 17:57 Uhr

    „ich verstehe auch gar nicht was er mir damit sagen will“.
    „mir ist noch nichts dergleichen aufgefallen“.
    „ich finde Moshe Zuckermann auch eher einfach unspektakulär“.

    zwischen den ersten beiden und der letzten aussage besteht wohl ein direkter zusamenhang….

  11. 11 phex 03. November 2006 um 19:06 Uhr

    dann erläutere das doch ein bischen um ihn mir ein bischen schmackhaft zu machen! ;)

  12. 12 Ziggy Freudigst 04. November 2006 um 0:43 Uhr

    So, nada, um Dir mal ein Minimun an inhaltlicher Diskussion abzuverlangen: Beleg mir doch mal, mit welchem Recht Du Zuckermann Antizionist nennst. Nenn mir Buchtitel und äußere Dich zu seinem Begriff des Post-Zionismus.

  13. 13 Dope 04. November 2006 um 17:35 Uhr

    „Und ich verstehe auch gar nicht was er mir damit sagen will, “die Antideutschen” projezieren alles mögliche in Israel hinein. Hätte ich gerne ein paar Beispiele, weil mir ist noch nichts dergleichen aufgefallen.“

    IDF/Israel = Antifa
    Israel = ultimative Vorstufe des Kommunismus
    Israel = führen nur faire Kriege, wollen auf keinen Fall Zivilisten beschädigen

  14. 14 phex 04. November 2006 um 18:03 Uhr

    IDF/Israel = Antifa
    in dem Moment wo Israel gegen Islamisten, auch gerne Islamfaschisten genannt, obwohl ich davon nicht viel halte, vorgeht, ist Israel und IDF praktisch Antifa.

    Israel = ultimative Vorstufe des Kommunismus
    Wenn das einige wirklich so meinen, dann erschliesst sich mir nicht warum und ich würde auch sagen das ist quatsch.

    Israel = führen nur faire Kriege, wollen auf keinen Fall Zivilisten beschädigen
    Israel ist ein demokratischer Staat wie andere auch und nimmt wohl auch tote Zivilisten in kauf. Aber das Israelische militär hat ja schliesslich auch diese Zettel abgeworfen. Was hat Israel für ein Interesse an toten Zivilisten? eher das Gegenteil ist der fall. Tote Zivilisten sind für Israel ganz schlecht.
    Israel ist nicht besser als andere Staaten, aber Israel ist der einzige Staaten welcher komplett mitsamt seiner Bevölkerung verschwinden soll, wenn es nach Hizbollah und Hamas und anderen Isalmisten geht. Also muss Israel sich verteidigen.

  15. 15 Dope 04. November 2006 um 18:41 Uhr

    Zu 1:

    Ich antworte mal mit einem längeren Zitat aus einem phase2-Text, der sich genau der Thematik widmet:

    „Die israelische Armee wird nicht mehr als Armee eines besonderen bürgerlichen Staates angesehen, dessen Existenz als Zufluchtsort für Jüdinnen und Juden in den Zeiten kapitalistischer Barbarei unbedingt notwendig bleibt, sondern vielmehr zur antifaschistischen Truppe hochstilisiert. Dazu passt auch der Verweis der »Antifaschistischen Aktion Giessen« auf ihrer Homepage. Unter dem Namen »Antifaschistische Aktion Ramallah« findet sich dort ein Link zur Homepage der israelischen Armee. Was zunächst als Witz oder Provokation daherkommt, beinhaltet allerdings ein gehöriges Maß an Projektion. Es scheint, dass es auch Teilen der reflektierten Linken nicht gelingt, Jüdinnen und Juden in Israel als das wahrzunehmen, was sie zunächst sind – bürgerliche Subjekte – ohne sie entweder zu heroisieren oder kollektiv zu Opfern zu stilisieren. Die Tatsache, dass sie sich als StaatsbürgerInnen Israels von anderen bürgerlichen Subjekten auf abstrakter Ebene unterscheiden, ändert nichts daran. Wer erkannt hat, dass Israelis als Israelis und vor allem als Jüdinnen und Juden immer gefährdet bleiben, solange es Antisemitismus gibt (es ist eben diese Tatsache, die sie von anderen bürgerlichen Subjekten unterscheidet), muss diese Erkenntnis noch lange nicht auf die einzelnen Subjekte übertragen und sie deshalb lediglich als potentielle Opfer wahrnehmen.(11) In einem Interview mit der Phase 2 erklärte das »Berliner Bündnis gegen IG Farben« etwa: »Für uns steht der Kampf Israels in der Tradition des Aufstands im Warschauer Ghetto.«(12) In die Israel Defense Force wird also hinein projiziert, was klassische AntiimperialistInnen in der palästinensischen Bewegung gesehen haben und sehen. Damit wird nicht nur suggeriert, dass Selbstverteidigung von Jüdinnen und Juden nur dann berechtigt ist, wenn sie dem hehren Ziel des Antifaschismus folgt, nein, es wird aus der Selbstverteidigung ein politisches Motiv. Jene Gleichsetzung Israels mit einem »antifaschistischen Projekt« findet sich bei diversen antideutschen Gruppen. So zeugt die Umgestaltung des Antifa-Aktionssymbols, bei dem je nach Standpunkt die schwarze oder die rote Fahne durch die israelische ersetzt wird, von einer Projektion, in der Israel zu dem wird, was deutsche Linke nie hatten: zum real existierenden antifaschistischen Projekt, in dem sie all ihre Sehnsüchte verwirklicht sehen. Folgerichtig müssen alle militärischen Aktionen in den palästinensischen Gebieten als »Notwehr« und damit als Bestandteil eines antifaschistischen Kampfes wahrgenommen werden, da die PalästinenserInnen, so die Wahrnehmung, ein antisemitisches Mordkollektiv darstellen.“
    http://www.puk.de/AundK/index.php?show=6

    zu 2: ok

    zu 3: Genau das ist der Punkt, Israel wägt ab: „Wenn wir Streubomben einsetzen, machen wir zwar mehr Feinde unseres Staates platt etc., aber die internationalen Reaktionen ziehen unseren Ruf noch weiter in den Dreck und wir sind auf Unterstützung angewiesen.“ und nicht „Uh, wir lassen das jetzt mal, weil wir das Überleben von Zivilisten über unsere staatlichen Interessen stellen“

  16. 16 phex 05. November 2006 um 15:42 Uhr

    zu 1:
    Wenn die Israel fahne in dem Antifa Logo ist, habe ich das immer interpretiert als „Israelsolidarische Antifa“ und nicht als “ Israel ist Antifa“.
    Bei dem Antifa Logo mir Israel und USA Fahne ist das wohl so gemeint, aber why not? Wie ich schon sagte, wenn jemand gegen Islamisten vorgeht, kann mensch das ruhig Antifa nennen. Dass die US Army keine überzeugten Antifaschist_innen sind, sondern da sicherlich auch ne menge rechter arschlöcher dabei sind, wird wohl niemand bestreiten.
    „Die israelische Armee wird nicht mehr als Armee eines besonderen bürgerlichen Staates angesehen, dessen Existenz als Zufluchtsort für Jüdinnen und Juden in den Zeiten kapitalistischer Barbarei unbedingt notwendig bleibt, sondern vielmehr zur antifaschistischen Truppe hochstilisiert.“
    Widerspricht sich doch eigentlich gar nicht.
    Und ob du die IDF nun eine bürgerliche Armee nennst oder „Antifaschistische Aktion Ramallah“ ist mir eigentlich herzlich egal, solange du anerkennst dass Israel sich gegen den Antisemitismus verteidigen muss.

    und ergänzend zu 3:
    und es ist nicht nur die Internationale Öffentlichkeit. Auch die Israelische Öffentlichkeit könnte sich dagegen Aussprechen. Denn in Israel gibt es schliesslich auch Oppositionelle die sich offen Artikulieren können und die Regeirung will wahrscheinlich auch wiedergewählt werden und so.
    Und wahrscheinlich ist auch rein menschlich die hemmschwelle für einen Israelischen Militär (unterstelle ich einfach mal so) grösser Zivile Opfer hinzunehmen, weil sie für ihn zivile Opfer sind. Für die Islamisten gibt es keine Zivilen Opfer, weil jeder Israeli ein Jude und Zionist und Besatzer ist und somit legitimes Ziel.

    so…. das wars von meiner Seite… bei weiteren Fragen empfehle ich ca-ira Verlag, Phase2, diverse Texte antideutscher Gruppen (siehe Linkliste) und selber denken.

  17. 17 n0ise 05. November 2006 um 17:44 Uhr

    Uh, das mit den Zitaten hat nicht so recht geklappt.

  18. 18 phex 05. November 2006 um 18:34 Uhr

    wenn man gegen Faschisten vorgeht macht einen das vielleicht zum Antifa, wenn man aber gegen Antifas vorgeht macht einen das doch nicht zum Faschisten, sondern wenn dann zum Anti-Antifa. Und der bürgerliche Staat ist meist sowhl Antifa als auch Anti-Antifa, alleine schon aus dem grund weil er sein Gewaltmonopol behaupten muss.

    Der Islamismus hat mit dem Nationalsozialismus wahrscheinlich auch mehr gemein als mit den Faschismus. Aber ich finde es auch nicht so wichtig jetzt exakt das richtig Wort zu finden (was nicht heisst das ich es unwichtig finde) weil es offensichtlich ist, dass der Islamismus absolut reaktionär ist.

    „Bei der Bewertung, ob jemand Antifa ist, spielt ja wohl eher die Motivation als die Konsequenz eine Rolle, d.h. wenn sich zwei Nazis gegenseitig totkloppen, waren sie noch lange keine Antifaschisten“
    Zu einem gewissen Teil gebe ich dir recht, aber halt nur bedingt. Denn wenn sich ein Antiimp aus voller Überzeugung Antifaschist nennt um dann gegen die USA und Israel zu felde zu ziehen, dann ist er für mich so gar nicht Antifa. Sondern spielt der rechten Ideologie eher in die Hände (was wohl daran liegt dass er selbst rechte Ideologien vertritt).
    wenn jemand, warum auch immer, es verhindert dass reaktionäre Regime eingesetzt werden, bzw. dafür sorgt dass diese abgesetzt werden (ob das überhauot möglich ist von aussern sowas zu bewerkstelligen ist eine andere Frage) ist er schon irgendwie Antifa.

    aber ich glaube ich wiederhole mich.

    und nur kurz zu Lathandir: wie kommt man darauf Finkelstein zu verlinken???

  19. 19 nada 05. November 2006 um 20:30 Uhr

    @phex
    meine volle sympathie dafür unter solchen umstände noch zu diskutieren
    :)

  20. 20 n0ise 05. November 2006 um 21:19 Uhr

    Manchmal hat man das Gefühl mit einer Wand zu reden…

    „wenn man gegen Faschisten vorgeht macht einen das vielleicht zum Antifa, wenn man aber gegen Antifas vorgeht macht einen das doch nicht zum Faschisten,“

    Schonmal was von Logik gehört?
    Handeln macht einen doch nicht zum Träger einer Ideologie! Nochmal zum mitschreiben:
    -Das Vorgehen gegen Antifas macht einen nicht zum Faschisten
    -Das Vorgehen gegen Faschisten (ich übernehme das jetzt mal) macht einen nicht zum Antifaschisten

    Das heisst: Die USA sind keine Antifa, weil sie vielleicht AUCH mal Faschisten erwischen. Die USA sind keine Faschisten, weil sie vielleicht AUCH mal einen Antifaschisten, Sozialisten etc. erwischen. Du verweigerst dich der Logik, weil du in den USA die Antifa sehen willst, aber eben nicht den Feind von progressiven Bewegungen in Südamerika. Darum arbeitest du mit 2 Standards.

    Erzähl das von USA=ANTIFA mal irgendwelchen irakischen Kindern, deren „unschuldige“ Eltern bei Bombenangriffen umgekommen sind. Erzähl denen mal, dass „Opfer der USA“ und „Faschist“ eines ist! Durch die Bezeichnung der USA als Antifa machst du alle Opfer der USA zu Faschisten, das ist schlichtweg widerlich. Oder glaubst du als USA-Fan, dass die USA keine „Unschuldigen“ töten?

    „Der Islamismus hat mit dem Nationalsozialismus wahrscheinlich auch mehr gemein als mit den Faschismus.“

    Es gibt aber auch viele Unterschiede, die solch Gleichsetzung wissenschatlich unsinnig machen. Das ist aber das Problem mit der antideutschen Begriffslosigkeit, man muss alles über die Verbindung zum 3. Reich, zu Faschismus und Nationalsozialismus angreifen. Auf die Idee, Ideologien einfach so, ohne NS-Vergleiche zu kritisieren, kommt keiner. Vllt. ist das der antideutsche Weg der Entschuldung der dt. Vergangenheit, überall werden neue Volksgemeinschften, Führer etc. gesehen, der NS wird nur zu einer Wirklichkeit unter vielen.

    Zu deiner Antiimpgeschichte. Antifaschist kann man natürlich nur sein, wenn man eine (einigermassen?) korrekte Analyse, was Faschismus eigentlich ist, am Start hat. Dazu gehört, dass man einsieht, dass die USA kein faschistischer Staat sind. Das macht ihn ja nicht weniger bekämpfenswert.

    „…ist er schon irgendwie Antifa.“ „Aber ich finde es auch nicht so wichtig jetzt exakt das richtig Wort zu finden“

    So bekommst du nie eine korrekte Analyse hin, wenn in deinen Augen „irgendwie“ alles „irgendwie“ ist.

    „und nur kurz zu Lathandir: wie kommt man darauf Finkelstein zu verlinken??? “

    Keine Ahnung, ich könnte mir vorstellen, dass lathandir Finkelstein gut findet. Ich finde Finkelsteins Geschwafel von der Holocaust-Industrie zum Kotzen, aber das ist ein anderes Thema.

    @nada: Gibt es eigentlich auch „Umstände“ unter denen du diskutierst? Oder reicht es dir deine „Meinung“ in die Welt hinaus zu pusten?

  21. 21 nada 05. November 2006 um 21:41 Uhr

    ja, aber dafür blog ich nicht sondern treffe mich mit den leuten. allerdings wird mir auch so jede lust auf eine saftige diskussion genommen wenn der_die theoretische diskussionspartner_in sich nicht erblödet einen positiven bezug zu lathandir oder anderen antisemit_inn_en herzustellen. aber für dich ist l. wohl eher ein_e kommunistische_r antizionist_in der_die deinen feind nur beim namen nennt oder…

  22. 22 n0ise 05. November 2006 um 22:06 Uhr

    Ich finde das Internet ist hervorragend geeignet um polit. Diskussionen zu führen. Einen positiven Bezug auf Lathandir kann ich bei mir nicht entdecken, es sei denn man sieht in einem Link auf seinen Blog einen positiven Bezug. Der Punkt ist: Ich kenne Lathandirs Blog noch nicht einmal sonderlich gut, daher kann ich nicht beurteilen, ob es sich bei ihm um einen Antisemiten handelt, es ist mir in dem Fall auch relativ egal (Belege würden mich trotzdem interessieren, oder lässt du solchen Anschuldigungen keine Nachweise folgen?).
    Es ging mir nur um den geposteten Film, der zwar nicht von der inhaltlichen Ausrichtung, jedoch was empirische Belege für meine These angeht, sehr interessant ist. Insofern sehe ich in deinen billigen Anschuldigungen nur einen Versuch mich zu diskreditieren, auf inhaltlicher Ebene bekommst du es ja nicht hin, mir etwas entgegenzusetzen.
    Wie wäre es mal mit Argumenten statt Projektionen?

  23. 23 nada 05. November 2006 um 22:12 Uhr

    nö wieso sollte ich. phex hats schon probiert, aber man kann dir wohl nicht das wasser reichen…

  24. 24 n0ise 05. November 2006 um 22:30 Uhr

    Schon witzig, mit Antisemitismusvorwürfen um sich werfen, aber nicht in der Lage sein, den Vorwurf zu begründen.
    Und phex diskutiert mit mir und ich glaube, dass wir beide nicht so dogmatisch sind, als dass die Diskussion keinen Sinn hätte, ich finde die Diskussion auch recht interessant.
    Und es geht hier nicht darum, dem „anderen das Wasser zu reichen“, sondern dem anderen seine Fehler auszutreiben und das tut man am besten mittels Argumenten, das mag nicht deine gewohnte Ebene sein, aber man kanns ja mal versuchen!

  25. 25 nada 05. November 2006 um 23:19 Uhr

    @phex
    warum hast du den die beiträge von nOise (oder wars jemand anders?) gelöscht?

  26. 26 phex 06. November 2006 um 1:04 Uhr

    die Beiträge waren in „Moderation erwartend“. Keine Ahnung wieso. War auch erst verwundert warum du ein Selbstgespräch führst. Komisch dass die erst da waren und dann nicht, aber nun sind alle wieder da.

    und kurz zu Lathandir. Finkelstein ist ein Argument dafür dass er Antismeit ist.

    „Manchmal hat man das Gefühl mit einer Wand zu reden…

    “wenn man gegen Faschisten vorgeht macht einen das vielleicht zum Antifa, wenn man aber gegen Antifas vorgeht macht einen das doch nicht zum Faschisten,”

    Schonmal was von Logik gehört?“
    und hierzu. Wenn einem schon vorgeworfen wird die Logik nicht zu beachten, sollte man selbst den Gegenstand genau geprüft haben.
    Ich kann doch auch als Demokrat gegen Antifaschisten vorgehen, und bin dadurch kein Faschist. Sorum funktioniert das nicht. Aber der Begriff Antifaschist hat, wenn man ihn ganz einfach betrachtet, nur eine Bedeutung: gegen Faschismus! Dafür muss mensch kein Kommunist sein oder so. Dazu gehört auch keine antifaschistische „Ideologie“!
    Bist du Aktiv gegen Faschisten, bisst du gewissermaßen ein_e Antifaschist_in.
    ich habe mich schon wieder wiederholt…. aber vielleicht wurde es ja nun deutlich.

    Und zu den Menschen die im Irak gestorben sind durch die USA. Erzähl mal den Kindern deren Eltern die im Folterkeller ermodet wurden, die USA seien keine Antifaschisten sondern böse böse imperialisten!
    Die USA haben nicht aus spass Eltern bombardiert, sondern das reaktionäre regime von Saddam Hussein gestürzt. Und das dort immernoch Terror herrscht liegt nicht an den USA!
    Sondern unter anderem an einer Linken, welche der Kommunistischen Partei Irak die SOlidarität entzieht, da diese das beste aus ihrem Leben machen wollen und sich nichta ufm nächsten markt in die Luft jagen!
    Und das die USA das nicht getan haben weil sie die Engel in Stars and Stripes sind weiss ich auch. Das ändert aber nichts daran dass sie es getan haben.

    woher meine motivation gerade kommt, hier so lang rumzudiskutieren weiss ich auch nicht. Es wurde nun auch echt alles gesagt glaube ich.

    PS: ich bin müde und hoffe ich habe keinen Stuss fabriziert…

  27. 27 nada 06. November 2006 um 1:04 Uhr

    @phex
    frage zurückgezogen(komischer kommentar blackout)

    @nOise
    es besteht immer noch ein unterschied zwischen nicht können und nicht wollen aber pustekuchen… und aus meiner sicht gibt es gute gründe nicht ernsthaft mit dir zu diskutieren. wenn phex das tut finde ich das gut und richtig, aber ohne mich…

    p.s.: wie komm ich blosz dazu lathandir als antisemit_in zu bezeichnen, der_die verlinkt schlieszlich finkelstein und bemüht sich nur zu zeigen wie schrecklich israel ist…

  28. 28 anmerkerIn 06. November 2006 um 1:44 Uhr

    Finkelstein:
    Einen jüdischen Autor und ein Kind von Shoa-Opfern zu verlinken= Antisemitismus?
    (Okay, das ist Polemik)

    Antifaschismus:
    Wenn mensch Worte so leicht abgibt…
    Selbst in Wikipedia ist die Definition davon weiter gefasst:
    „Antifaschismus ist eine politische Grundhaltung, die sich gegen jede Form von Faschismus und Nationalsozialismus richtet und diese aktiv zu bekämpfen sucht.“
    Sollte jetzt vielleicht schwerer sein, die USA als Antifa darzustellen.
    Für Antifaschismus als emazipatorische Praxis!

    Islamisten=Faschisten:
    Wenn ein Minimum an Auseinadersetzung mit Moshe Zuckermann doch gewollt sein sollte – irgendwie hat diese Diskussion ja damit angefangen –, es gibt auf Telepolis ein Interview zu dem Thema
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23402/1.html

  29. 29 n0ise2 06. November 2006 um 16:31 Uhr

    @phex: lol, ich rufe gleich mal meine mutter und herrn beckstein an und mache ihnen klar, dass sie bei der Antifa sind.

    „Ich kann doch auch als Demokrat gegen Antifaschisten vorgehen, und bin dadurch kein Faschist.“
    Habe ich doch nie behauptet, lies doch mal was ich schreibe und picke dir nicht einzelne Stellen falsch raus.

    „Erzähl mal den Kindern deren Eltern die im Folterkeller ermodet wurden, die USA seien keine Antifaschisten sondern böse böse imperialisten!“

    1. Vergleichslogik. Dass es irgendwo Menschen gibt, denen der US-Angriff gelegen kommt, ändert nichts daran, dass viele Menschen darunter leiden und dieses Leiden verschwindet auch nicht durch das Nicht-Leiden anderer. Ein solches Leiden mit dem Hinweis darauf, dass die USA ja Antifaschisten seien einfach so wegzuwischen ist barbarisch. Fehlt nur noch, dass du von Kollateralschäden sprichst, alter Utilitarist!
    Diese andauernde Parteinahme von Kommunisten für das scheinbar etwas kleinere Übel muss mal endlich aus den Köpfen verschwinden. Zu der Thematik empfehle ich dir, dich mal ein wenig mit der KT zu beschäftigen, auf die du dich bei Gelegenheit sicherlich positiv beziehst.

    2.Ich habe nie diese moralische Kategorisierung „böse“ reingebracht, das braucht es für eine korrekte Analyse auch nicht.
    Findest du Imperialismus eigentlich gut? Oder glaubst du, dass es soetwas nicht gibt?

    3. Die USA sind keine Antifaschsiten. Deine Definition von Antifaschismus ist gelinde gesagt lächerlich („Wenn jemand zufällig ein paar Faschisten tötet und dabei viele Unschuldige draufgehen, dann ist derjenige trotzdem Antifaschist, weil er ja -egal ob gewollt oder ungewollt und ohne einen Begriff von Faschismus zu haben- aus den falschen Gründen das Richtige tat“).
    Die Def. von wikipedia taugt da schon mehr.

    „Und das dort immernoch Terror herrscht liegt nicht an den USA!“

    Glaubst du ernsthaft, dort würden, wenn Hussein noch im Amt wäre, auch jeden Monat Hunderte Zivilisten in die Luft gejagt werden?

    @anmerkerin:
    „Einen jüdischen Autor und ein Kind von Shoa-Opfern zu verlinken= Antisemitismus?“

    Warum sollte so jemand kein Antisemit sein können? Ich finde es auch schrecklich, wie viele Antideutsche jeden Juden, der es wagt, die Politik Israels zu kritisieren, als Antisemiten oder Juden darstellen, aber es gibt Fälle, in denen diese Bezeichnung zutrifft.
    (Vor 2,3 Monaten war zu der Thematik auch einen ganz interessanten Artikel in der Konkret)

  30. 30 phex 06. November 2006 um 16:48 Uhr

    „Glaubst du ernsthaft, dort würden, wenn Hussein noch im Amt wäre, auch jeden Monat Hunderte Zivilisten in die Luft gejagt werden?“
    ach stimmt, ich hatte ganz vergessen dass der Irak vorher das Land war wo Milch und Honig fliessen und wo alle frei und fröhlich über die Wiesen tanzten.

    wie gesagt, ich habe gesagt was ich zu sagen habe.

  31. 31 n0ise2 06. November 2006 um 17:14 Uhr

    „ach stimmt, ich hatte ganz vergessen dass der Irak vorher das Land war wo Milch und Honig fliessen und wo alle frei und fröhlich über die Wiesen tanzten.“

    Hör auf, mir Sachen zu unterstellen, die ich nie gesagt habe!

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